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Phemios-Kammerchor räumt ab in Rendsburg

Der Phemios-Kammerchor Lübeck sang mit Elan und erfolgreich am 9.11. 2013  in der Kategorie A1 (Kammerchöre) beim Wettbewerb „Choralle“ in Rendsburg. Am 17.11.2013 um 16 Uhr findet ein Preisträgerkonzert im Mittelweg 42 in Hamburg statt; im Mai 2014 soll es dann nach Weimar zum Bundeswettbewerb gehen …

Foto: Christine Martini

Hineinhören? Hier, bitte:

http://www.phemios.de/contao/index.php/media.html

 

Frankreich!

Am 27.10.2013 um 17 Uhr in der Aula des Lübecker Johanneums singt der Kammerchor Phemios, dem ich mich anschließen durfte, vielseitige, anspruchsvolle, abwechslungsreiche Musik mit französischsprachigen Texten. Die Komponisten sind Janequin, Ravel, Debussy, Poulenc, Hindemith u.a. Dazu sei auch hier herzlich eingeladen; der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht.

siehe auch:

Webseite Phemios ansehen 

Stegreif: Alles wandelt sich …

Wir blicken dankbar auf viele gute Jahre zurück …

und …

gehen …

nun …

alle vier …

auf je eigenem Weg und Steg.

DANK an alle, die uns unterstützt und unsere Musik zu schätzen gewusst haben! Es wird Neues kommen.

BKJPP


Ich spiele mich selbst – musikalischer Ausdruck von psychisch erkrankten Kindern und Jugendlichen in der KJPP

Vortrag von Gundula Buitkamp-Nagel auf der 38. Jahrestagung des BKJPP, 16.11.2012, 11.00-12.30 Uhr in der MUK zu Lübeck*
Psychisch kranke Kindern sind häufig damit überfordert, verbal ihre Befindlichkeit zu beschreiben. Gleichzeitig sind sie voller unterschiedlicher Emotionen, die nach Ausdruck verlangen. Die freie Improvisation an Musikinstrumenten oder mit der Stimme ermöglicht den Kindern, sich hörbar zu machen; im gemeinsamen Gestalten und Erleben können Defizite aus präverbalen Entwicklungsphasen nachgeholt werden. Die Musik dient zudem als Katalysator in der therapeutischen
Beziehung. Als eine Facette der Musiktherapie soll auch die Methode
„Familie in Instrumenten“ vorgestellt werden.

Und vorher:

Praktische Einführung in die Musiktherapie – mit Selbsterfahrungsanteilen

Workshop mit Gundula Buitkamp-Nagel auf der 38. Jahrestagung des BJKPP, 15.11.2012, 16.30-18.00 Uhr in der MUK zu Lübeck*

Wie geht das eigentlich und was soll das: „Sich an Musikinstrumenten ausdrücken“?
Es klingt einerseits überzeugend, wirkt aber vielleicht auch verunsichernd.
Wo es Musiktherapie gibt, wird sie gern verordnet. Ich möchte Sie in
diesem Workshop einladen, das kennen zu lernen, was Ihre jungen Patientinnen
und Patienten so gerne tun: frei von Leistungsansprüchen Klänge und Rhythmen
zu spielen und auf sich wirken zu lassen.
Es sind keine instrumentalen Vorkenntnisse erforderlich …

… jedoch eine Anmeldung:

* Ihre Anmeldung nehmen Sie bitte, wenn möglich, online über die Internetadresse www.bkjpp2012.de vor. Für Online Anmeldungen erhalten Sie einen 5 E Online Rabatt.

STEGREIF Konzert 15.6.2012!

STEGREIF – ALLES NEU!

Wir sind wieder da  – mit unserer ganz eigenen Musik: Viele Uraufführungen von Kompositionen. Darüber hinaus wie immer unsere Spezialität: Musik aus dem Moment heraus, eben aus dem Stegreif.

15.6.2012, 19.30 Uhr, Tanz- und Konzerthaus Lübeck, Fackenburger Allee 78 A

Eintritt 1o€, erm. 5€, Kinder in Begleitung der Eltern 3€

Hyllning till Sörmland (2011)

Ohrenschmaus nicht nur für Schweden-Freunde!

 

 

Inspiriert von schwedischer Natur und der Schönheit der melodischen Sprache: Traditionelle Melodien und Lieder, neu arrangiert für Gesang und eine Vielfalt von Musikinstrumenten, ergänzt durch eigene Kompositionen, die ebenfalls in Schweden entstanden sind oder Bezug darauf nehmen.
Obwohl die Lieder in schwedischer Sprache eingespielt sind, dürften sie in ihrer Stimmung auch für nicht-schwedische Ohren zu verstehen sein.

 

Mitwirkende: Gundula Buitkamp (Gesang, Marimba, Violine, Blockflöte, Melodika, Monochord, Streichpsalter, Sansula, Glockenspiel, Rainmaker) Matthias Krohn (Marimba), Andreas Nagel (Klarinette) und Armin Schoof (Klavier)

 

  • 16 Titel, 63 min.
  • 15 € zzgl. Versandkosten

 

Wie es zu dieser CD kam

 

Es begann mit einem Stromausfall. Ich wollte mit einer großen Patientengruppe klassische Musik von einer CD hören und danach über das dabei Erlebte und Empfundene sprechen – wie jeden Donnerstagabend in der Rezeptiven Musiktherapie. Aber diesmal ging gar nichts, und wir fanden den Sicherungskasten nicht. Ich beschloss, meiner Gruppe auf verschiedenen Instrumenten etwas live vorzuspielen, und war ein bisschen aufgeregt, wie das so im Dunkeln wohl werden würde. Wir versammelten uns, und dann spielte ich nacheinander und mit Pausen den Rainmaker, eine Trommel, Marimba, Geige und ein wenig auf dem Klavier. Zum Schluss sang ich „Vem kan segla förutan vind“, das einzige schwedische Volkslied, das ich auswendig konnte, mit einer ganz einfachen Gitarrenbegleitung. Das Lied verklang, und es blieb lange still im Raum. In der Gesprächsrunde wurde mir zurückgemeldet, dieser Abend sei eine einmalig schöne Klangreise gewesen. Ich wurde gebeten, doch öfter einmal selbst die Musik zu machen, statt eine CD aufzulegen, und es kam die Frage: „Von diesem schwedischen Lied, haben Sie da vielleicht eine CD?“ – was mich vollkommen verblüffte, und ich musste verneinen.
Doch die Idee war geboren, und das Ergebnis ist „Hyllning till Sörmland“, eine Auswahl einiger meiner Lieblingslieder, die ich 1990/91 während meines Aufenthaltes in Mölnbo/Järna/Gnesta kennen lernte. Für diese CD erfand ich mehrstimmige Gesangssätze sowie Begleitstimmen für diverse Instrumente. „På klippan“, „Klarimba“ und „Fader Vår“ sind meine eigenen Kompositionen. Die Aufnahme der CD fand in alltagskompatiblen, allerdings nicht immer familienfreundlichen Zeitabständen statt und dauerte genau ein Jahr, nämlich von April 2010 bis April 2011.

 

Mein großer Dank gilt meinem Marimbalehrer Matthias Krohn, der nicht nur mitgespielt, sondern auch die ganze Aufnahme gemacht hat, seiner Frau Page Woodworth, die beratend und ermutigend während der Aufnahmen anwesend war, meinem Mann Andreas Nagel, der mit seiner Klarinette zu hören ist, dem Lübecker Kirchenmusikprofessor Armin Schoof, der den Klavierpart in „På klippan“ gespielt hat, sowie allen, die mir dies Projekt durch ihre Geduld und ihr Wohlwollen ermöglicht haben, darunter nicht zuletzt meinen lieben Kindern Birk Jannis und Jonte.

 

Ich wünsche alle Zuhörerinnen und Zuhörern eine gute Reise durch Sörmland.

 

Probehören: www.codamusic.de/cd_hyllning.html